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Lächeln über Religionsgrenzen hinweg

Am Samstag, 25. April 2026, fand in Braunau eine interreligiöse Stadtwanderung statt, die ca. 50 Teilnehmer:innen zusammenbrachte (knapp 40 Gäste + 13 Arbeitskreismitglieder) und Einblick in die Vielfalt religiösen Lebens vor Ort ermöglichte.

Im Laufe des Tages wurden mehrere religiöse Einrichtungen besucht, darunter das Interkulturelle Friedenszentrum, die Neuapostolische Kirche, die serbisch-orthodoxe Kirche, der „Raum der Stille“ im Krankenhaus St. Joseph, in dem der Buddhismus vorgestellt wurde, die Stadtpfarrkirche St. Stephan, die Bürgerspitalkirche als derzeitiges Quartier der rumänisch-orthodoxen Glaubensgemeinschaft, und die Evangelische Dankbarkeitskirche, in der auch die Altkatholische Religionsgemeinschaft vorgestellt wurde. An jeder Station erhielten die Teilnehmer:innen eine kurze Einführung in die jeweilige Glaubenstradition.

Besonders eindrucksvoll war die Offenheit, mit der die Besucher:innen empfangen wurden. Jedes Gotteshaus setzte eigene inhaltliche Schwerpunkte. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel die unterschiedlichen Traditionen miteinander verbindet.

Im Austausch wurde ein Gedanke aus dem Buddhismus aufgegriffen: die sogenannten „Geistesgifte“ wie Gier, Hass und Verblendung, die es zu überwinden gilt, um inneren Frieden zu finden. Ähnliche Grundhaltungen finden sich in allen anderen Religionen wieder, wenn auch in unterschiedlichen Formen. So zeigte sich schnell eine gemeinsame Basis: der Wunsch nach Frieden, Respekt und einem harmonischen Zusammenleben.

Wie es Pfarrer Jan Lange am Ende treffend formulierte: „Auch wir kennen die Versuchung, uns im eigenen Recht zu verbeißen. Auch wir erleben eine Welt, in der Fanatismus laut ist, Angst geschürt und Mauern gebaut werden. Der Weg zu einer friedlichen Welt ist lang – aber er beginnt genau hier, im Aufstehen, Teilen und Weitergehen. Und zwar miteinander.“

Die Mitglieder des Interreligiösen Arbeitskreises Braunau sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Braunau, Mag. Elma Pandzic, bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmer:innen und Vertreter:innen der Religionsgemeinschaften für ihre Offenheit, ihr Engagement und die wertvollen Einblicke.

(Elma P.)

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Rückmeldungen von Bersucher:innen

Liebe Traudi, liebes Vorbereitungsteam, gerne gebe ich Euch ein Feedback zur Veranstaltung Interreligiöse Stadtwanderung:
Die interreligiöse Stadtwanderung war eine rundum gelungene und eindrucksvolle Veranstaltung. Das Vorbereitungsteam hat alles perfekt organisiert – vom Ablauf über die Auswahl der Stationen bis hin zur angenehmen Atmosphäre. Die teilnehmenden Einrichtungen haben uns alle sehr freundlich, offen und herzlich empfangen. Es entstand sofort eine einladende Stimmung, die den Austausch erleichtert und Begegnungen möglich gemacht hat. So konnten Gespräche auf Augenhöhe stattfinden – respektvoll, interessiert und von gegenseitigem Verständnis geprägt. Die Einblicke waren nicht nur informativ, sondern auch inspirierend und haben den eigenen Horizont erweitert. Insgesamt hat die Veranstaltung gezeigt, wie viel uns trotz unterschiedlicher religiöser Hintergründe verbindet. Im Kern wünschen wir uns alle dasselbe – ein friedliches und respektvolles Miteinander. Vielen Dank für diesen bereichernden Tag!

(Elfi P.)

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Eindrücke von der interkulturellen Stadtwanderung

Empfangen wurde man von gut gelaunten, fröhlichen, warmherzigen Teilnehmern, die mir alle, außer den neuapostolischen, unbekannt waren. Nachhaltig beeindruckt haben mich die offenen, ehrlichen Glaubenshaltungen, die nicht der äußeren Form, sondern dem zu Grunde liegenden tiefen Inhalt geschuldet sind. Zu erwähnen sind weiter u. a. die lobenswerte Gastfreundschaft, großes Interesse, das durch viele Fragen bekundet wurde, eine gut durchdachte Planung ... Leider konnte man nicht alle Fragen und Antworten verstehen.

Ein herzliches Dankeschön für den wunderbaren Einsatz für Frieden, Verständigung und gegenseitiger Akzeptanz.(Hildegard G.)

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